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Konto & Hilfe

Guthaben & Abrechnung

Guthaben aufladen, Kosten vor dem Start einschätzen und offene Zahlungen für bereits verarbeitete Ergebnisse begleichen.

Abrechnung pro Ergebnisdatensatz

Krake verwendet ein Guthabenkonto in Euro. Ein Auftrag wird pro Datensatz mit gefundenem Ergebnis zum Preis des gewählten Produkts berechnet. Die Abrechnung erfolgt beim Abschluss des jeweiligen Datensatzes; es wird nicht erst auf den Abschluss des gesamten Auftrags gewartet.

Welche Verarbeitung wird berechnet?
FallAuswirkung
Datensatz mit Ergebnis Der Produktpreis wird einmal für diesen Datensatz abgebucht.
Teilweise abgeschlossen mit Ergebnis Kann ebenfalls zum Produktpreis berechnet werden; die Zahl gefüllter Felder bestimmt den Preis nicht.
Keine Ergebnisdaten Keine Ergebnisgebühr für diesen Datensatz.
Riskante, negative oder unklare E-Mail-Bewertung Auch risky, undeliverable und unknown sind Prüfergebnisse und können berechnet werden.
Wiederverwendete Abfrageergebnisse Ein neuer Auftrag kann auch dann regulär berechnet werden, wenn die Verarbeitung vorhandene Daten aus einem Zwischenspeicher verwendet.
Auftrag gestoppt Bereits abgeschlossene Datensätze bleiben abgerechnet. Ein Stopp erstattet diese Beträge nicht automatisch.

Die Preisübersicht und die Anzeige vor dem Start helfen bei der Planung. Für eine API-Integration liefert /enrichment/batches/eta-estimate/ die Kostenschätzung anhand der aktuellen Plattformkonfiguration.

Kosten vor dem Start einschätzen

Vor der Annahme prüft Krake, ob Ihr Guthaben für alle eingereichten Datensätze ausreicht. Für eine CSV-Liste gilt:

Erforderliches Guthaben = Anzahl Datensätze × Preis des Produkts

Rechenbeispiel: Bei einem angenommenen Preis von 0,03 € pro Datensatz benötigen 1.000 Zeilen zunächst 30,00 € Guthaben. Liefern 800 Datensätze ein abrechenbares Ergebnis und 200 keine Daten, entstehen 24,00 € Ergebnisgebühren. Der Preis in diesem Beispiel ist kein Ersatz für die aktuelle Anzeige.

Reicht das Guthaben nicht, lehnt die API den Auftrag mit HTTP 402 ab. Diese Vorabprüfung reserviert kein Guthaben: Parallel laufende Aufträge können den verfügbaren Betrag später verringern.

Guthaben aufladen

  1. Klicken Sie in der Konsole auf Guthaben aufladen oder öffnen Sie Einstellungen → Abrechnung.
  2. Wählen Sie den Betrag und öffnen Sie den angebotenen Checkout.
  3. Schließen Sie die Zahlung beim Zahlungsanbieter ab.
  4. Kontrollieren Sie anschließend Guthaben und Buchungsliste.

Die Standardgrenzen liegen bei 5,00 € bis 1.000,00 € pro Aufladung; maßgeblich sind die im Checkout akzeptierten Werte. Das Guthaben wird nach Bestätigung der Zahlung aktualisiert. Bei verzögerten Zahlungsarten kann das später erfolgen als die Rückkehr zur Konsole. Das bloße Erstellen oder Öffnen eines Checkout-Links lädt noch kein Guthaben auf.

Ein eventuell eingerichtetes Startguthaben wird im Konto angezeigt. Planen Sie Ihre Aufträge anhand des tatsächlich verfügbaren Guthabens.

„Zahlung ausstehend“ beheben

Reicht das Guthaben beim Abschluss eines Datensatzes nicht mehr aus, bleiben dessen Ergebnisse bis zur Bezahlung gesperrt. Der Auftrag kann technisch abgeschlossen sein und gleichzeitig billing_paused=true anzeigen. Freischalten lassen sich solche Ergebnisse nur bis zum Ablauf der Aufbewahrungsfrist; danach werden sie mit dem übrigen Auftrag gelöscht und nicht mehr berechnet.

  1. Laden Sie ausreichend Guthaben auf und warten Sie auf die Zahlungsbestätigung.
  2. Krake versucht mit eingehendem Guthaben automatisch, offene Ergebnisse zu bezahlen; ältere betroffene Aufträge werden zuerst berücksichtigt.
  3. Aktualisieren Sie den Auftrag. Nach erfolgreicher Abrechnung wird payment_pending beim Datensatz aufgehoben.
  4. Rufen Sie die Ergebnisse erneut ab oder laden Sie eine neue Exportdatei herunter.

Per API können Sie die Abrechnung zusätzlich über POST /{produkt}/batches/{batch_id}/retry-billing/ für einen betroffenen Auftrag oder POST /{produkt}/batches/retry-billing/ für alle offenen Aufträge dieses Produkts anstoßen. Setzen Sie für {produkt} den zum Auftrag gehörenden Präfix ein. Bereits bezahlte Datensätze werden dabei nicht noch einmal belastet. Ein neuer Auftrag ist für die Freigabe nicht erforderlich.

Buchungen und API-Beträge

Die Buchungsliste zeigt Betrag, Zeitpunkt und Guthaben nach der Buchung. Über die API beschreiben label und details jede Buchung so, wie die Konsole sie anzeigt. Bei einer Ergebnisgebühr nennt label das Produkt, etwa „Anreicherung“, und details die Datei (sonst „Einzelabfrage“ oder „API-Abfrage“), die Suchangabe des Datensatzes und die Auftragsreferenz, etwa liste.csv · muster.de · Job #3E4BB20688. Einzeln stehen diese Angaben in job_name, subject und job_reference. Die Referenz entspricht der Kennung in der Auftragsliste; nennen Sie sie bei Rückfragen zu einer Buchung. Bei Gutschriften nennt label die Art der Gutschrift, und details bleibt leer. Eine Erstattung heißt „Erstattung“: details nennt dieselbe Datei, denselben Datensatz und denselben Auftrag wie die erstattete Gebühr, und refunded_charge_id ist deren id. Eine Gebühr kann in Teilen erstattet werden, insgesamt höchstens in ihrer Höhe. description ist der interne Buchungstext.

Ergebnisgebühren sind außerdem über batch_id und record_id zuordenbar. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist sind record_id und subject null; die Buchung selbst, Datei und Auftragsreferenz bleiben erhalten. Der API-Auftragswert actual_credits summiert die bereits abgebuchten Eurobeträge; estimated_credits ist die gespeicherte Schätzung und kann bei Einzelaufträgen bei 0 stehen.

Alle Eurobeträge, die die API zurückgibt, haben vier Nachkommastellen, beispielsweise "0.0020": Guthaben, Buchungen, Ergebnisgebühren, Kostenschätzungen und die Beträge in Fehlerantworten. Runden Sie kleine Einzelgebühren nicht vor dem Aufsummieren auf Cent. Aufladebeträge werden mit zwei Nachkommastellen übergeben, etwa "25.00".

Falls eine bestätigte Zahlung nicht erscheint, senden Sie eine Supportanfrage mit Zeitpunkt, Betrag und vorhandener Zahlungsreferenz. Senden Sie keine Kartendaten oder API-Schlüssel. Den Kontaktweg beschreibt Konto & Aufbewahrung.